Mittwoch, 10. Dezember 2008

 

Stakeholderanalyse

Wie angekündigt, beschäftigt sich der heutige Post mit dem Thema Stakeholder-Analyse.

Was ist eigentlich ein Stakeholder? Ein Stakeholder - zu Deutsch: Beteiligter - ist eine Person oder Gruppe, die direkt oder indirekt von den Auswirkungen des Projekts betroffen ist.

Direkt betroffen sind auf jeden Fall die zukünftigen Benutzer eines IT-Systems. Betroffen können aber zum Beispiel auch Anrainer einer Kläranlage sein, oder andere Fachabteilungen, die neu gestaltete Reports bekommen.

Warum sollten alle Stakeholder gemäß deren Einflussbereich in die Planung eines Projektes miteinbezogen werden?

Zu allererst weil jeder Gruppe an Beteiligten gewisse Sanktionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Durch die zeitgerechte Information beziehungsweise Integration der Gruppe kann eine positive Grundhaltung gegenüber dem geplanten Projekt erreicht werden.

Welche Schritte sind bei einer Stakeholderanalyse durchzuführen?

  1. Identifizieren der Stakeholder (z. B. mittels Brainstorming)
  2. Verstehen der Bedürfnisse und Interessen der einzelnen Stakeholder(gruppen).
  3. Priorisieren und Balancieren der verschiedenen Stakeholder. Erarbeiten von Informations- bzw. Integrationsstrategien für die verschiedenen Stakeholdergruppen.
  4. Integration der Bedürfnisse und Ansprüche der Stakeholder in die Projektplanung.
Welche Vorteile können Sie aus einer Stakeholderanalyse ziehen?

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